Zwei Brandeinsätze in Hochegg binnen weniger Stunden

Kurz vor 1 Uhr wurden in der Nacht auf Donnerstag (01.02.2018) die Feuerwehren Hochegg, Grimmenstein Markt und Edlitz zu einem Wohnungsbrand nach Hochegg alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte am Einsatzort, wurden die Feuerwehreinsatzkräfte bereits von den Hausbesitzern erwartet und eingewiesen. Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude sowie ein Brand im Erdgeschoss erkundet.

Unter schweren Atemschutz wurde ein Innenangriff gestartet. Unter Zuhilfenahme einer Wärmebildkamera wurde der Brand rasch lokalisiert und gelöscht. Letzte Glutnester wurden aufgespürt und gezielt abgelöscht.

Weiters wurde das Wohnhaus Druckbelüftet und das Wohnhaus Rauchfrei gemacht.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die beiden Hausbesitzer konnten sich noch vor Eintreffen der ersten Kräfte in Sicherheit bringen. Im Einsatz standen 3 Feuerwehren mit 12 Fahrzeugen und 50 Mitgliedern. Weiters das Rote Kreuz zur Beistellung und die Polizei. Die Brandursache sowie der entstandene Schaden sind noch unbekannt und werden von der Polizei ermittelt.

Nachdem die Feuerwehren Hochegg, Grimmenstein Markt und Edlitz in der vergangenen Nacht gegen 1 Uhr bei einem Wohnungsbrand in einem Gebäude in Hochegg im Einsatz standen, wurden die selben Feuerwehren gegen 7 Uhr Früh erneut zu einem Brandeinsatz bei der selben Adresse alarmiert. Diesmal mit weitaus größeren Ausmaß als noch in der Nacht, wie sich später zeigen sollte!

Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang bereits dichter Rauch aus sämtlichen Fenstern. Vom Einsatzleiter wurde zu den anfahrenden Feuerwehren die Feuerwehr Grimmenstein Kirchau, Feistritz am Wechsel und der Atemluftkompressor der FF Aspang nachgefordert.

Bei der Erkundung schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im Erdgeschoss auf der Gebäuderückseite. Zu diesem Zeitpunkt stand das nach dem nächtlichen Brand danebenliegende Zimmer bereits in Vollbrand. Mit zwei C – Rohren wurde ein Aussenangriff gestartet und der Brandraum gekühlt. Permanent dazu begaben sich mehrere Atemschutztrupps ins Gebäude um den Brand von innen zu löschen. Hier gestalteten sich die Löscharbeiten allerdings wesentlich schwieriger als in der Nacht, da sich der Brand bereits in der Zwischendecke ausbreitete. Diese musste von den Feuerwehreinsatzkräften mühevoll geöffnet werden und die zahlreichen Glutnester, welche mit Wärmebildkameras aufgespürt wurden, abgelöscht.

Für diese Tätigkeiten mussten die Atemschutzträger immer wieder ausgewechselt werden, um neue Kräfte einzusetzen. Nach rund 3 Stunden konnte Brand Aus gegeben werden. Die Ermittlungen bei beiden Bränden werden von Brandsachverständigen geführt. Die Brandursache ist noch unbekannt. Verletzt wurde beim zweiten Brand niemand, da sich die Besitzer nach dem ersten Einsatz heute Nacht in einem Notquartier befunden haben.

Fotos: ESD