Zwei Großbrände gleichzeitig im Abschnitt Aspang

Gegen 18 Uhr wurden am Dienstagabend (05.04.2016) die Feuerwehren Mönichkirchen, Tauchen, Aspang, Schaueregg und Pinggau zu einem Dachstuhlbrand nach Mönichkirchen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt von den weiter entfernten Gemeinden war die Rauchsäule von weiten sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl eines Wohnhauses in Vollbrand. Umgehend wurden vom Einsatzleiter der FF Mönichkirchen die Feuerwehren Mariensee und Zöbern nachgefordert. Als besondere Schwierigkeit stellte sich in der Erstphase die Örtlichkeit dar, da das Brandobjekt im dichtverbauten Ortszentrum lag. Durch den schnellen Einsatz konnte ein Übergreifen auf benachbarte Objekte verhindert werden.

Unter Einsatz mehrerer Rohr wurde ein umfassender Aussenangriff gestartet. Unterstützt wurde diese Tätigkeit von einem Speziallöschgerät der FF Pinggau. Das „Cobra“ Lösch Schneidgerät wurde von einem Dachfenster aus eingesetzt, um den Dachstuhlinnenraum zu kühlen, und die Flammen zu bekämpfen. In weiterer Folge wurde der Innenangriff für die Florianis unter schweren Atemschutz erleichtert.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich als schwierig und langwierig, da das Dach geöffnet werden musste, um an alle Brandstellen zu gelangen. Kurz vor 19 Uhr ging für die Feuerwehren Aspang, Mariensee, Zöbern und St. Peter (drei Feuerwehren davon waren beim Brand in Mönichkirchen eingesetzt) ein weiterer Wohnhausbrand in der Nachbargemeinde Aspangberg – St. Peter ein!

Nach rund 3 Stunden konnte vom Einsatzleiter endgültig Brand Aus gegeben werden. Die Feuerwehr Mönichkirchen stellte über Nacht eine Brandwache am Einsatzort, um bei einem neuerlichen Aufflackern von Glutnestern rasch reagieren zu können. Verletzt wurde zum Glück niemand. Insgesamt standen 7 Feuerwehren mit 100 Mitgliedern und 16 Fahrzeugen im Einsatz. Weiters das Rote Kreuz mit einem NEF und zwei RTW sowie die Polizei. Die Brandursache ist noch unbekannt und wird von Brandermittlern der Polizei ermittelt.

Während der Löscharbeiten beim Dachstuhlbrand in Mönichkirchen ging ein weiterer Notruf über einen Wohnhausbrand mit eingeschlossener in der Nachbargemeinde Aspangberg – St. Peter in der BAZ Neunkirchen ein. Da von den vier Feuerwehren, welche im Alarmplan für dieses Meldebild stehen, drei im Einsatz in Mönichkirchen standen (FF Aspang, FF Zöbern und FF Mariensee), wurden umgehend die zuständigen Kräfte vom Brand in Mönichkirchen abgezogen und zur neuen Einsatzstelle nach Langegg entsandt. Weiters wurde die FF St. Peter, das NEF und ein RTW sowie die Polizei zur Einsatzstelle alarmiert.

Dort angekommen, drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäudeinneren. Während sich der Hausbesitzer ins freie retten konnte, befand sich eine Frau noch im Brandraum. Unter schweren Atemschutz wurde sofort die Menschenrettung eingeleitet. Die nicht ansprechbare Frau konnte rasch vom Atemschutztrupp gefunden und ins Freie gebracht werden. Dort wurde sie an den Rettungsdienst übergeben. Für den schnellst möglichen Transport ins Krankenhaus, wurde der Notarzthubschrauber nachgefordert.

Der eigentliche Brand konnte rasch gelöscht werden. In weiterer Folge wurden mittels Wärmebildkamera Kontrollen durchgeführt und das Wohnhaus mittels Druckbelüfter belüftet. Nach der intensivmedizinischen Erstversorgung wurde die Patientin mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Nach rund 1.5 Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Brandursache ist noch unbekannt und wird von der Polizei ermittelt.

Fotos und Text: Lechner

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