140 Jahre FF -Gloggnitz-Stuppach

Am Samstag, dem 21.April lud die FF Stuppach zur 140-Jahr Feier ein!

Bei einem Bildervortrag wurde über die geschichtliche Entwicklung der FF Stuppach erzählt!

Kommandant HBI Michael Köpf konnte eine große Anzahl an Ehrengästen begrüßen!

Darunter BGM Irene Gölles, Vize-BGM Erich Santner und stellvertretend für alle Stadt- und Gemeinderäte die zuständige Gemeinderätin für das Feuerwehrwesen Iris Hintringer!

Seitens der Feuerwehr waren Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Thomas Rauch, UA- Kommandant HBI Michael Scherbichler sowie Abordnungen der Feuerwehren Gloggnitz, Aue, Eichberg, Weissenbach, Prigglitz, Enzenreith und Lindt & Sprüngli der Einladung gefolgt.

Ein kurzer Auszug aus der 140-Jährigen Geschichte:

Begonnen hat alles am Abend des 16. April 1878 als ein Brand in der Werkstatt der 1870 von der Fürstin Franziska von Liechtenstein erbauten Papierfabrik ausbrach. Es wurde ein Großbrand bei dem ein Großteil der Gebäude am Raub der Flammen wurde. Man machte sich nun Gedanken über die Bekämpfung und Verhütung von Brandkatastrophen.

Zu diesem Zweck beschloss man die Gründung einer Löschmannschaft. Ausgerüstet mit einer vierrädigen Karrenspritze, zwei Hackleitern, 40 m Schlauch, zwei Feuerhaken, und einem sogenannten Feuerwehrdepot, welches aus einem Holzschuppen mit seitlicher Bretterverschalung bestand und einigen anderen Ausrüstungsgegenständen, wurde  versucht, den Bränden Herr zu werden.

Als im Jahre 1882 die fürstlich Liechtensteinische Papierfabrik Stuppach in den Besitz der K. & K. privaten Papierfabrik Schlöglmühl überging, erkannte der damalige Direktor Herr Max Sembritzky die Notwendigkeit, die Löschmannschaft, welche mit unzugänglichen Löschmittel und einer gänzlich ungeschulten Mannschaft ausgerüstet war und somit einer größeren Gefahr nicht mehr begegnet werden konnte, in eine freiwillige Betriebsfeuerwehr mit fester Grundlage!umzugestalten.

Als die Papierfabrik nach einem Großbrand ihre Tore für immer schloss, wurde im Jahre 1972 die Betriebsfeuerwehr in eine Ortsfeuerwehr umgestaltet und nennt sich seither „Freiwillige Feuerwehr Gloggnitz-Stuppach“.

Meilensteine in der 140-jährigen Geschichte sind sicherlich zum Beispiel die Beschaffung einer mechanischen Magirus Leiter mit 18 m Arbeitshöhe im Jahre 1912, oder der Ankauf einer Autolöschmaschine der Marke Daimler im Jahre 1926, der Einzug ins neue Feuerwehrhaus im Jahre 1988, bis hin zu unserem neuesten Fahrzeug, einem Hilfeleistungsfahrzeug (HLF) 2 der Marke Iveco Eurocargo Baujahr 2017. Ein Erfolg in jüngerer Vergangenheit war auch der Verkauf der drei personalisierten Briefmarken!

Von vielen Kameraden wurden bei Bewerben zahlreiche Medaillen erreicht. Bei unzähligen Bränden, Hochwassern und anderen Gefahren waren wir unermüdlich im Einsatz.

Viel Fleiß, Ausdauer und Freizeit musste von den Kameraden die letzten 140 Jahre für die gemeinnützige Sache aufgebracht werden, um dem freiwillig übernommenem  Dienst gerecht zu werden.

Auch überörtlich übernahmen Mitglieder der FF Stuppach immer wieder Funktionärstätigkeiten. Von 1922 bis 1939 war Ing.Franz Lammer Kommandant des Bezirksfeuerwehrverbandes und Kommandant der Betriebsfeuerwehr Neusiedler AG Stuppach. 1993 wurde unser damaliger Verwalter Thomas Rauch zum Leiter des Verwaltungsdienstes im Abschnittsfeuerwehrkommando ernannt. Seit 2011 stellen wir mit Michael Köpf auch erstmals einen Unterabschnittsfeuerwehrkommandanten und seit 2016 ist er auch Abschnittssachbearbeiter für Feuerwehrgeschichte.

Das Aufgabenfeld der Feuerwehr hat sich in den letzten Jahren verändert. Waren es früher noch großteils Brände,  bei denen man ausrücken musste, überwiegen heute die technischen Einsätze.
In den letzten Jahren gab es aber doch noch den einen oder anderen Großbrand wie zum Beispiel der Brand einer Halle in der Kartonfabrik in Hirschwang oder der Brand eines Bauernhofes in Stuppach.

Und auch in Zukunft werden sich die Mitglieder der FF Stuppach für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen und dafür ihre Freizeit freiwillig und unentgeltlich zur Verfügung stellen.

Text: V Matthias Köpf, Bilder: BSB Erich Kodym

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