Brände in Breitenstein und Willendorf fordern Feuerwehren!

Gegen 19:20 Uhr heulten am Mittwochabend in und um Breitenstein die Feuerwehrsirenen! Grund dafür war ein Großbrand auf einem Anwesen in der „Klamm“. Mehrere Notrufer meldeten den Brand in der Bezirksalarmzentrale Neunkirchen, wobei der enorme Feuerschein auch vom Zauberberg am Semmering aus sichtbar war. Das auf rund 850 Meter Seehöhe gelegene Anwesen konnte aufgrund der winterlichen Fahrbahnverhältnisse von den Feuerwehrfahrzeugen nur mit Schneeketten angefahren werden.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen meterhohe Flammen aus der bereits in Vollbrand stehenden 16 x 8 Meter Maschinen und Werkstatthalle. Aufgrund der hohen Brandintensität drohten die Flammen auf eine direkt angrenzende Überdachung und das darauf angebaute Hackschnitzellager überzugreifen.

Seitens der Feuerwehren wurde daher in der Erstphase ein umfassender Löschangriff gestartet und so im letzten Moment ein Übergreifen auf das Hackschnitzellager verhindert. Für eine große Herausforderung sorgte der Löschwassermangel an der Einsatzstelle. Mit Tanklöschfahrzeugen wurde ein Tankwagenpendelverkehr eingerichtet, um genügend Löschwasser an die Einsatzstelle zu schaffen. Hierfür wurden zu den im Einsatz stehenden Fahrzeugen, Tanklöschfahrzeuge aus Reichenau und Raach nachalarmiert.

Weiters wurde ein in unmittelbarer Nähe befindlicher kleiner Teich als Löschwasserentnahme genutzt. Vor der Entnahme mussten die Feuerwehr Einsatzkräfte allerdings erst das zentimeterdicke Eis brechen, um ansaugen zu können!

Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten die Löscharbeiten an manchen Stellen nur unter schweren Atemschutz durchgeführt werden. Aufgrund der gezielten und effizienten Löscharbeiten konnte gegen 21:50 Uhr Brand Aus gegeben werden. Die in Brand stehende Halle wurde allerdings vollständig zerstört. Eine Brandwache von der örtlich zuständigen Feuerwehr Breitenstein wurde eingerichtet. Insgesamt standen 8 Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen und 81 Mitgliedern im Einsatz. Der Einsatz für die eingesetzten Mitglieder wurde aufgrund der herrschenden minus 15 Grad extrem erschwert, da das Löschwasser innerhalb kürzester Zeit einfror. Neben den Feuerwehren stand das Rote Kreuz zur Beistellung und die Polizei im Einsatz. Die Brandursache ist unbekannt und wird von der Polizei ermittelt.

 

Nachdem nächtlichen Großbrand einer Werkstatthalle in Breitenstein, welcher vergangene Nacht zum Einsatz von 8 Feuerwehren geführt hat, wurden am Donnerstagnachmittag erneut mehrere Feuerwehren nach Willendorf zu einem Werkstattbrand gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Werkstatt, welche sich im Keller eines Hauses befand bereits in Vollbrand.

Einsatzleiter ABI Johann Hödl von der FF Willendorf befahl den Innenangriff unter schweren Atemschutz. Da im Brandraum eine enorme Hitzeentwicklung herrschte, musste der Raum vor betreten gekühlt werden. Weiters wurde eine Abzugsöffnung über ein Fenster geschaffen, um den Brandabschnitt zu belüften und so den Atemschutzträgern eine bessere Sicht zu ermöglichen. Als große Gefahr galt anfangs der Hauptgasanschluss zum Wohnhaus. Dieser wurde von den Einsatzkräften mechanisch abgesperrt, um die Gefahr zu bannen. Rasch zeigte sich aufgrund der effizienten Brandbekämpfung der erhoffte Löscherfolg.

Da der Brandrauch teilweise auf den darüberliegenden Wohnbereich aufstieg, musste das gesamte Gebäude Druckbelüftet werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Brandursache ist unbekannt und wird von der Polizei ermittelt. Insgesamt standen 9 Feuerwehren im Einsatz. Weiters das Rote Kreuz zur Beistellung und die Polizei.

Quelle: Erich Kodym, Alexander Antosik, Patrik Lechner

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